Folgendes lesen heute die Kaerntner und die Steirer in der (links gerichteten) "Kleine Zeitung". Wenn ich am Wochenende nach Oesterreich fahre, dann muss ich meine KFZ - Nummer ueberdecken, um mich vor Eierwuerfen und faulen Tomaten zu retten.
01.07.2003 064
Österreicher könnten sein erstes Opfer sein
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi übernimmt am Dienstag turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. In Brüssel hegt man Zweifel an seiner Gesinnung.
Foto: Reuters
MICHAEL JUNGWIRTH
Als EU-Vorsitzender sollte Silvio Berlusconi die Rolle eines "ehrlichen Maklers" wahrnehmen. Der Ratspräsident sollte mit seinen nationalen Interessen hinter dem Berg halten und stattdessen als Vermittler in Erscheinung treten. In Brüssel hat man aber erhebliche Zweifel, ob die Berlusconi-Regierung dieser Verpflichtung nachkommen wird.
Opfer. Der Transit könnte ein erster Testfall für die europäische Gesinnung Berlusconis werden. Sollte Italien die Spielregeln verletzten, wäre Österreich wohl eines der ersten Opfer. Bis Dezember muss eine Nachfolgeregelung für den Transitvertrag gefunden werden, Rom will davon überhaupt nichts wissen.
Brüskiert. Bisher waren Berlusconis Auftritte auf europäischer Ebene von Unberechenbarkeit und mangelndem diplomatischem Fingerspitzengefühl geprägt. Monatelang blockierte er den europäischen Haftbefehl, weil er seine eigene Auslieferung wegen eines Verfahrens in Spanien fürchtete. Die Milchquoten wurden mit der Steuerharmonisierung junktimiert. Finnland brüskierte er im Streit um den Sitz der Lebensmittelagentur mit der Bemerkung: "Welcher Finne weißt schon, was prosciutto ist!" Nach dem 11. September verkündete er: "Unsere Zivilisation ist dem Islam überlegen." Morgen wird Berlusconi im EU-Parlament seine erste Feuerprobe zu bestehen haben, die Abgeordneten dürften ihm einen ruppigen Empfang bereiten.
Die Verstörung über Berlusconi hat aber tiefer liegende Gründe: In der Europa-Frage hat Berlusconi mit der alten, italienischen Tradition gebrochen, ohne Vorbehalte die EU-Integration voranzutreiben. Symptomatisch ist dafür seine Solidarisierung mit den USA.




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bin mal gespannt in welche Fettnäpfchen er sonst noch tritt in den nächsten 6 Monaten
)
(s. meine webseite)