Eine relativ neue Gruppierung, die E.F.A (European Free Alliance), wird um die Gunst der Wähler bei den anstehenden Europawahlen kämpfen.
Einige Kandidaten kenne ich persönlich, andere habe ich aus Bericten von Bekannten und aus der Presse recherchiert. Obwohl der Grundgedanke der EFA (und manche Gruppierungen) sehr stark an den(tot geborenen) A.P.E. erinnert, sind es immerhin m.e. interessante Ansätze, die darauf abzielen, eine stärkere Regionalisierung Europas und einen Abbaustopp für den Sozialstaat voranzutreiben, ohne die Grundzüge der EU in ihrer Quintessenz verändern zu wollen. Mehr dazu steht im Forum "Padania" unter dem Beitrag von Pinocchio.


Europawahlen Juni 2004: Dr. Eva Klotz tritt an
Die Union für Südtirol tritt gemeinsam mit den in Italien wirkenden und der EFA angehörenden Gruppierungen Lega Autonomia Lombarda, Liga Fronte Veneto, Partito Sardo d’ Azione und Liberta`Emiliana bei den kommenden Europawahlen an.

Senator Elidio De Paoli von der Lega Autonomia Lombarda ermöglicht durch die Verwendung seines Listenzeichens die Kandidatur im gesamten Staatsgebiet, ohne dass dafür Unterschriften gesammelt werden müssen.

Die unter diesem Listenzeichen antretenden Kandidatinnen und Kandidaten treten für die Ziele der Europapartei EFA ein: Eine auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und dem Subsidiaritätsprinzip gründende europäische Union von freien und untereinander solidarischen Völkern, die sich für die Menschen- und Völkerrechte, für das Recht auf Unversehrtheit sowie für die Erhaltung der Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser einsetzt.

Die Europäische Freie Allianz ist gelebte Einheit in der Vielfalt: Vertreter von Völkern verschiedener Sprachen und Kulturen kämpfen für die selben Ideale. Sie unternehmen alle Anstrengungen, um für EFA möglichst viele Europaparlamentarier zu stellen und so dafür zu sorgen, dass den einflussreichen Wirtschaftslobbies in Brüssel und Strassburg eine starke Wertegemeinschaft entgegengesetzt wird. Es ist höchste Zeit, vom Europa der Profitgier und Gewinnmaximierung einiger weniger weg zu kommen und eine lebenswerte Zukunft in Frieden und gesundheitlicher Unversehrtheit für alle zu sichern!

Eva Klotz
16.04.2004



Gruss