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Discussione: Benedikt XVI

  1. #1
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    Benedikt XVI

    Aus: www.csu.de, 20.04.05

    Benedikt XVI – der „Arbeiter im Weinberg“


    „Liebe Schwestern und Brüder, nach dem großartigen Papst Johannes Paul II. haben mich die Herren Kardinäle als einfachen Arbeiter im Weinberg des Herrn zum Diener der Kirche gewählt“, sagte Ratzinger auf dem Balkon des Petersdoms.
    Mit „ganzem und freudigem Herzen“ gratulierte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber Joseph Ratzinger zur Wahl als Papst Benedikt XVI. Stoiber: „Dies ist nicht nur ein großer Tag für die Weltkirche, sondern ein großartiger und wunderbarer Tag für Bayern und ganz Deutschland. Ganz Bayern ist in großer Freude über die Wahl des neuen Papstes. Es ist für uns ein einmaliges und historisches Erlebnis, dass nach fast fünfhundert Jahren wieder ein Deutscher zum Papst erwählt worden ist. Ich wünsche stellvertretend für alle bayerischen Landsleute dem neuen Papst von ganzem Herzen Gottes Segen.“

    Stoiber erklärte, er habe in vielen persönlichen Begegnungen den neuen Papst als Mann erlebt, der von der inneren Kraft des Glaubens zutiefst überzeugt ist und alle fasziniert, die ihm begegnen. Stoiber: „Ich bin überzeugt, dass der neue Papst nicht nur als einer der brillantesten Theologen unserer Zeit, sondern auch als Mensch und Seelsorger die Katholiken in der ganzen Welt ansprechen und zusammenführen wird. Ich bin sicher, dass der neue Papst auch auf die Sorgen und Anliegen der Menschen in der Dritten Welt hören und antworten wird, aber auch in Europa für die christlichen Werte eine neue Aufbruchstimmung erzeugen wird.“

    Aus Anlass der Wahl des früheren Erzbischofs von München und Freising Joseph Kardinal Ratzinger zu Papst Benedikt XVI ordnete Stoiber die Beflaggung aller staatlichen Gebäude in Bayern an.


    * ganz beiläufig: Stoiber setzt sich für ein Europa der Regionen ein. Meine Hoffnung: Woytila : Wa£esa = Ratzinger : Stoiber = Befreiung Polens vom Kommunismus : befreiung Europas von den Nationalstaaten

  2. #2
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    Aus www.startseite.de, 20.04.05

    Ratzingers theologische Ausrichtung in Stichwörtern von A bis Z
    Mittwoch, 20. April 2005 15:45 Uhr

    Rom (dpa) - Als Glaubenshüter im Vatikan hat Joseph Ratzinger in den vergangenen 24 Jahren die theologische Ausrichtung der katholischen Kirche wesentlich mitgeprägt. Seine Position zu umstrittenen Fragen in Stichworten:

    - ABTREIBUNG: Um eine indirekte Mitwirkung der Kirche an Abtreibungen auszuschließen, setzte sich Ratzinger erfolgreich für einen Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung ein.

    - AUFKLÄRUNG UND MODERNE: Ratzinger ist skeptisch gegenüber dem Freiheitsdenken der Moderne und warnt vor einem Abgleiten in einen zügellosen Liberalismus.

    - BEFREIUNGSTHEOLOGIE: Der lateinamerikanischen Befreiungstheologie warf Ratzinger eine marxistische Gesinnung vor; Theologen wie Leonardo Boff wurden gemaßregelt.

    - BIBEL: Der katholische Glaube orientiert sich nicht nur an der Heiligen Schrift, sondern auch an der kirchlichen Tradition. An diesem Unterschied zur reformatorischen Theologie hält Ratzinger fest.

    - FRAUEN: Zum Priesteramt sollen weiterhin nur Männer zugelassen werden. Den Feminismus lehnt Ratzinger ab.

    - KIRCHENLEHRER: Ratzingers theologische Vorbilder sind platonisch geprägte Kirchenlehrer wie Augustinus und Bonaventura, weniger der aristotelisch gesinnte Kirchenlehrer Thomas von Aquin.

    - KOLLEGIALITÄT: Ratzinger wandte sich zuletzt gegen einen übersteigerten römischen Zentralismus und sprach sich für mehr Mitsprache der Bischöfe und Ortskirchen aus.

    - KRIEG UND FRIEDEN: Mit der Wahl seines Papstnamens Benedikt XVI. knüpft Ratzinger an die pazifistische Tradition von Benedikt XV. an, der sich während des Ersten Weltkriegs um Frieden bemühte.

    - LAIEN: Trotz des zunehmenden Priestermangels sollen Laien nicht predigen oder Messfeiern leiten dürfen.

    - LITURGIE: Ratzinger schätzt die alte lateinisch-römische Messform, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil durch volkssprachliche Gottesdienste ersetzt wurde.

    - ÖKUMENE: Ratzinger betont den Vorrang der katholischen Kirche vor anderen christlichen Kirchen und lehnt gemeinsame Eucharistiefeiern ab.

    - PILLE UND KONDOM: Ratzinger lehnt künstliche Empfängnisverhütung ab und hält eheliche Treue für den besten Schutz vor AIDS.

    - SCHEIDUNG: Ratzinger ist gegen eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion.

    - UNFEHLBARKEIT: In Glaubens- und Sittenfrage ist der Papst unfehlbar - an diesem Lehrsatz des Ersten Vatikanischen Konzils hält Ratzinger fest.

    - WISSENSCHAFT: Ratzinger betont den Vorrang des römischen Lehramts vor der Freiheit der Theologie.

    - ZÖLIBAT: An der vorgeschriebenen Ehelosigkeit von Priestern will Ratzinger nicht rütteln.

  3. #3
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    Predefinito Gott strafe England!

    Aus: www.kleinezeitung.at

    22.04.2005 073


    Aufregung um Ratzingers Vergangenheit

    Hitler-Junge, Wehrmachtssoldat und Flak-Helfer - für die britischen Medien ist die Vergangenheit des neuen Papstes ein gefundenes Fressen.

    "Vom Hitlerjungen zum Papa Ratzi" hat das Londoner Massenblatt "Sun" am Tag nach der Wahl von Papst Benedikt XVI. getitelt. Dass sich die für antideutsche Ressentiments bekannte britische Presse die Sensation eines Deutschen an der Spitze des Vatikans nicht entgehen lassen würde, war eigentlich abzusehen. Dennoch stellt sich die Frage, wie schwer der neue Papst an seiner Herkunft und Vergangenheit zu tragen haben wird.

    Vergangenheit. Joseph Ratzinger war tatsächlich Hitlerjunge, Wehrmachtssoldat und Flak-Helfer. In seiner 2000 erschienenen Autobiografie "Aus meinem Leben" sowie in dem 2004 erschienen Buch "Salz der Erde" hat der Bayer relativ detailliert geschildert, wie er 1941 als 14-Jähriger zwangsweise in die Hitlerjugend eingezogen, aber kurz darauf wieder entlassen wurde, weil er katholischer Priester werden wollte. 1943 wurde er als Angehöriger des Traunsteiner Knabenseminars zur Flugabwehr (Flak) nach München einberufen. Später war er unter anderem am BMW-Werk Ludwigsfelde nördlich von München stationiert. Ratzinger selbst beschreibt sich als völlig "unmilitärischen" Menschen, dessen gesamte Familie dem Nationalsozialismus gegenüber kritisch eingestellt war. Ähnlich sieht es der US-Journalist John Allen in seiner 2000 veröffentlichten Biografie.

    Desertiert. In "Aus meinem Leben" erzählt Ratzinger, wie er im Frühjahr 1945 sein Leben riskierte, als er in Traunstein aus der Wehrmacht desertierte. Auf dem Heimweg in sein Dorf stieß er demnach auf zwei Soldaten, "und für einen Augenblick war die Lage äußerst kritisch für mich", schreibt er. Denn die Stadt sei von Soldaten umstellt gewesen, die Befehl hatten, Fahnenflüchtige auf der Stelle zu erschießen. Gottlob seien die beiden solche gewesen, "die auch den Krieg satt hatten und nicht zu Mördern werden wollten", und sie hätten ihn, der seinen Arm in einer Schlinge hatte, mit den Worten "Kamerad, du bist verwundet" ziehen lassen.

    Die Rezeption in Großbritannien, wo die seriöse Tageszeitung "Independent" mit dem Foto des Flak-Helfers Ratzinger aus dem Jahr 1943 aufmachte, sagt dagegen Medienexperten zufolge mehr über das eigene Land als über den ersten deutschen Papst seit 482 Jahren aus. "Der Reflex 'deutsch ist gleich Nazi' hat in Großbritannien eine lange mediale Tradition", sagt der Medienexperte Jo Groebel. Als Erklärung nennt er etwa, dass die Briten als alliierte Siegermacht eine "gewisse moralische Überlegenheit" verspürten, und dass die Öffentlichkeit auf der Insel viel weniger empfindlich auf Klischees oder Vorurteile reagiere als etwa die deutsche. "Die hatten kein nationales Trauma, die nehmen das nicht so ernst", betont Groebel, der Chef des Europäischen Medieninstituts in Dortmund ist.

    Britische Kommentare. Dennoch galt Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation Kritikern bisweilen als "Panzerkardinal". Der "Daily Mirror" bezeichnete ihn nach der Papst-Wahl als "Gottes Rottweiler". Aber diese Bewertungen gelten wohl eher dem als konservativ geltenden Kirchenmann, der als Glaubenspräfekt jahrelang die theologische Linie des Vatikans verteidigte. Das weltweite Echo auf den neuen Papst zeigt, dass er eben nur zufällig aus Deutschland kommt. "Sein Deutschsein taugt nicht zur Skandalisierung", sagt Groebel. Selbst die "Sun" schreibt, dass Ratzinger nicht freiwillig Hitlerjunge war und dass ihn seine Erfahrungen unter den Nazis von der Kirche überzeugt hätten.

    * Jetzt reicht's aber, mit diesem englischem Krämervolk:

    1. Gründung einer eigenen Kirche, bloss weil Heinrich VIII sich richtig scheiden lassen wollte, ohne vorher seine Alte ermorden lassen zu müssen.

    2. Butcher Harris und Dresden

    3. Thatcher führt die Mutter aller Uebel unserer Zeit ein: die unsoziale Marktwirtschaft.

    4. Blair verrät, noch schlimmer als Schröder, seine Wähler mit dem Kahlschlag gegen die Ueberreste der sozialen Marktwirtschaft und der Allianz mit dem Kriegstreiber Bush.

    ENGLAND FUCK OFF !

  4. #4
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    www.theindependent.co.uk

    Pope's home town witnessed Nazi atrocities against Jews
    By Tony Paterson in Traunstein
    22 April 2005


    Pope Benedict XVI grew up in a German town in which Polish and Hungarian Jews were once massacred on a death march through its streets by SS guards. It also had a Nazi concentration camp on its doorstep.

    The disturbing account of Nazi rule in Bavarian Traunstein, where the Pope went to school and spent the years of his youth, is in a brief history of the town by a local author, Friedbert Mühldorfer, available in the town library. The book, seen by The Independent yesterday, reveals atrocities, expulsion of Jews, widespread use of slave labourers, persecution of anti-Nazis and details of the camp on the town's outskirts. Somewhat remarkably, none of the events described appear to have been mentioned in the Pope's autobiography, Milestones, which was published in 1997.

    The most shocking revelations concern 3 May 1945 when the new Pope may have been in the town. Thousands of starving, mainly Jewish, prisoners were marched from the concentration camps of Buchenwald and Flossenberg in advance of the invading Red Army.

    Mühldorfer says the people of Traunstein were ordered to close streets to traffic as a column of emaciated prisoners was herded through by SS guards. "They marched past people who showed sympathy and even gave them food, as happened at one Traunstein bakery," the author writes.

    But he adds: "They also went past people who looked away in shame to avoid the cruel truth and past those who laughed at them cynically and took every opportunity to report any attempted escape to the SS." Some prisoners were held overnight in a barn in Hufschlag district, where the Pope's - anti-Nazi - family lived. Three prisoners who tried to escape were shot dead by SS guards that night. Worse was to follow.

    The next day the death march reached the town of Surberg, 15 miles from Traunstein. There, 66 prisoners considered too weak to continue were murdered by the SS. "They were ordered to form up in ranks five deep with their faces to the meadow and their backs to the SS," Mühldorfer writes. "Then they were shot. The SS men threw their weapons in a ditch because they were afraid of being caught with them by the Americans."

    In his autobiography, the Pope, in an anti-aircraft unit at the end of the war, says he deserted in late April 1945 and fled to Traunstein. There he hid from the SS and wore civilian clothes. He was found by the Americans, made to put on his uniform and dispatched briefly to an American PoW camp. He makes no mention of the death march or the massacre of prisoners.

    But it would have been difficult for anyone in the area not to be aware of the concentration camp on the edge of Traunstein, near a village called Trostberg.

    More than 700 mainly Jewish inmates from the notorious Dachau concentration camp were held there in huts surrounded by barbed wire.

    Trostberg was among several Dachau sub-camps set up towards the end of the war to evade Allied bombing. By day, inmates worked in a factory producing military machinery for BMW. "Those who were too sick to work were sent back to Dachau," Mühldorfer writes.

    The account makes it clear that Traunstein witnessed many of the harsh practices of the Third Reich. Slave labourers from Nazi-occupied Poland arrived in the town and its surrounding areas in 1940 when Joseph Ratzinger was at a Catholic seminary there.

    Zenon K, a Polish slave labourer, then 16, was billeted with a Traunstein farmer. He said: "We had to work from four in the morning to seven or eight in the evening. It was always the hardest work. We were allowed in to the kitchen at lunchtime for a few minutes before being ordered back to work. The food was dreadful. We were given only dry bread and coffee which we had to eat in a stable. The Germans were told not to treat us like normal people and that is exactly what they did."

    The book also details Traunstein's infamous Kristallnacht of 9 November 1938, when the Nazis plundered and burnt Jewish synagogues, homes and businesses in Germany.

    The Ratzinger family, who moved to the town in 1937, would have almost certainly been there at the time. "All of Traunstein's Jewish homes were raided, their windows smashed and the Jews themselves were ordered to leave," Mühldorfer writes.

    He cites a Traunstein resident, Albertine Reiniger, who lived next door to the Holzls, a Jewish family. "We were all asleep and suddenly there was shouting and shots were fired into the house," she said. "The next day the entire Holzl family left town. They wrote to us a few times from Munich. It was terrible to think what they did to that family." Three months later, in February 1939, the Gestapo proudly reported that Traunstein was "Jew-free".

    Only one of the Holzl family survived the war.
    22 April 2005 09:17

  5. #5
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    www.mirror.co.uk

    21 April 2005
    NEW TORY LOVE RATZ
    HE'S a right-wing Rottweiler who used to be in the Hitler Youth.

    He hates modern music and liberals, thinks homosexuality is "intrinsically evil", abortion is a "grave sin", and cloning is worse than WMDs.

    He says multiculturism is "fleeing from one's own", and a muslim country like Turkey shouldn't be allowed to join the EU.

    What a shame Cardinal Ratzinger has accepted the offer to become the new Pope, because he'd have been the natural choice to become the new Tory leader after Michael Howard gets an unholy kicking in a few weeks' time.

 

 

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