Prodi für modernere Südtirol-Autonomie
Der Herausforderer von Silvio Berlusconi bei der Parlamentswahl im April, Romano Prodi, hat sich für eine Modernisierung der Südtirol-Autonomie ausgesprochen. Bei der 53. Landesversammlung der Südtiroler Volkspartei am Samstag in Meran betonte er, dass dies nur „gemeinsam“ mit den Südtirolern erfolgen werde. SVP-Chef Elmar Pichler Rolle schloss die Übernahme von Regierungsfunktionen in Rom durch seine Partei aus. Der Nordtiroler Landeshauptmann Herwig van Staa unterstrich vor den Delegierten die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol.
Die SVP unterstützt bei dieser Wahl das Mitte-Links-Bündnis und hofft dadurch auf sechs Abgeordnete in Rom. Vor den Delegierten unterstrich Prodi, der Teile seiner Rede auch auf Deutsch hielt, dass es seit Jahren gute Beziehungen zu Südtiroler Politikern gebe. Die Zusammenarbeit mit Mitte-Links, die innerhalb der SVP nicht unumstritten ist, sei „bedeutend“, meinte Prodi. Bei einer Modernisierung müssten die Südtiroler „keine Angst“ haben. Sie werde nur im gegenseitigen Verständnis erfolgen. Er sei „Garant“ für Erneuerung und Stärkung der Selbstverwaltung des Landes.
Pichler Rolle meinte, die Südtiroler hätten keine Angst vor einer Anpassung der Autonomie. „Wir hatten aber bisher gute Gründe, dies nicht zu tun“, sagte Pichler Rolle. Ein „dynamisches Weiterentwickeln“ der Autonomie sei auch im Interesse Südtirols. Er sei davon überzeugt, dass Berlusconi bei den Parlamentswahlen im April scheitern werde: „Am 10. April ist der Spuk vorbei.“ SVP-Vertreter stünden für italienische Regierungsfunktionen nicht zur Verfügung. Die SVP sei nicht Teil einer Koalition, unterstrich der SVP-Parteiobmann.
Van Staa betonte auf der Landesversammlung die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol und den parteiübergreifenden Konsens in dieser Frage. „Darin wird es keine Veränderung geben“, sagte Van Staa vor den rund 1.000 Delegierten. Van Staa begrüßte die Zusammenarbeit der SVP mit Prodi bei den Parlamentswahlen im April. Prodi sei ein verlässlicher Partner in den Regionalisierungsbestrebungen in Europa, meinte der Landeshauptmann.
Samstag, 18. März 2006
http://www.stol.it/nachrichten/artik...22482359687111
Il senso del post è molto chiaro: con un bacino di voti del 70% in Sudtirolo,non è l'SVP che scende a compromessi con gli altri,ma sono gli altri che scendono a compromessi con l'SVP.
Certo che l'SVP ha ben altra dirigenza rispetto alla Lega e i sudtirolesi non sono i padani...![]()




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