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Deutsch-Österreich, du herrliches Land
Worte: Karl Renner, 1920
Melodie: Wilhelm Kienzl, 1920
http://www.liedertafel.via.t-online....esterreich.mp3
1.
Deutsch-Österreich, du herrliches Land,
wir lieben dich! Hoch von der Alm unter´m
Gletscherdom stürzen die Wasser zum
Donaustrom: Tränken im Hochland Hirten
und Lämmer, treiben am Absturz Mühlen und
Hämmer, grüßen viel` Dörfer, viel` Städte
und ziehn jauchzend zum Ziel, unserm
einzigen Wien!
Du herrliches Land, unser Heimatland, wir lieben
dich, wir schirmen dich.
2.
Deutsch-Österreich, du Bergländerbund,
wir lieben dich! Frei durch die Tat und vereint durch Wahl,
eins durch Geschick und durch Blut zumal.
Einig auf ewig, Ostalpenlande!
Treu unserm Volkstum, treu dem Verbande!
Friede dem Freund, doch dem Feinde,
der droht, wehrhaften Trotz in Kampf und Not!
I: Du Bergländerbund, unser Ostalpenbund,
wir lieben dich, wir schürmen dich. :I
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Die Wacht am Rhein
Es braust ein Ruf wie Donnerhall
Worte: Max Schneckenburger, 1840
Melodie: Karl Wilhelm, 1854
http://home.foni.net/%7Ehahnstrohbach/diewacht.mp3
1.
Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
wer will des Stromes Hüter sein?
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
2.
Durch Hunderttausend zuckt es schnell,
und aller Augen blitzen hell;
der deutsche Jüngling, fromm und stark,
beschirmt die heil'ge Landesmark.
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
3.
Er blickt hinauf in Himmels Au'n,
wo Heldengeister niederschau'n,
und schwört mit stolzer Kampfeslust:
Du Rhein bleibst deutsch, wie meine Brust!
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
4.
So lang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust den Degen zieht,
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand!
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
5.
Und ob mein Herz im Tode bricht,
wirst du doch drum ein Welscher nicht,
reich, wie an Wasser deine Flut,
ist Deutschland ja an Heldenblut!
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
6.
Der Schwur erschallt, die Woge rinnt,
die Fahnen flattern hoch im Wind:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
wir alle wollen Hüter sein!
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
7.
So führe uns, du bist bewährt;
in Gottvertrau'n greif' zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg' die Schmach mit Feindesblut!
|: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: fest steht und treu die Wacht am Rhein! :|
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Wildgänse rauschen durch die Nacht
Worte: Walter Flex, 1917
Melodie: Robert Götz, 1916
http://www.liedertafel.via.t-online.de/wild.mp3
1.
Wildgänse rauschen durch die Nacht
mit schrillem Schrei nach Norden;
|: unstete Fahrt habt Acht, habt Acht,
die Welt ist voller Morden. :|
2.
Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
graureisige Geschwader!
|: Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt,
weit wallt und wogt der Hader. :|
3.
Rausch zu, fahr zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
|: Fahrt ihr nach Süden übers Meer,
was ist aus uns geworden? :|
4.
Wir sind wie ihr ein graues Heer
und fahr'n in Kaisers Namen
|: und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
rauscht uns im Herbst ein Amen. :|
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Preußischer Präsentiermarsch
Komponist: König Friedrich Wilhem III. von Preußen, 1817
http://www.liedertafel.claranet.de/preupr.mp3
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Und wenn wir marschieren
Worte: Walter Gättke, 1922
Melodie: Walter Gättke, 1922
http://www.liedertafel.via.t-online.de/undwenn.mp3
1.
Und wenn wir marschieren,
dann leuchtet ein Licht,
I: das Dunkel und Wolken
strahlend durchbricht. :I
2.
Und wenn wir uns finden,
beim Marsch durch das Land,
I: dann glüht in uns allen
heiliger Brand. :I
3.
Und wenn wir im Sturme
dem Ziel uns genaht,
I: dann ragt vor uns allen
Neuland der Tat. :I
4.
Du Volk aus der Tiefe,
du Volk in der Nacht,
I: vergiß nicht das Feuer,
bleib auf der Wacht! :I
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Deutschland erwache
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Heil Deutschland
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Märkische Heide
http://www.liedertafel.via.t-online.de/maerk.mp3
Worte: Gustav Büchsenschütz, 1923
Melodie: Gustav Büchsenschütz, 1923
1.
Märkische Heide, märkischer Sand
|: sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland! :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|
2.
Uralte Eichen, dunkler Buchenhain,
|: grünende Birken umrahmen den Wiesenrain. :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|
3.
Blauende Seen, Wiesen und Moor,
|: liebliche Täler, schwankendes Rohr. :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|
4.
Knorrige Kiefern leuchten im Abendrot,
|: sah'n wohl frohe Zeiten, sah'n auch märk'sche Not. :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|
5.
Bauern und Bürger vom märkischen Geschlecht,
|: hielten stets zur Heimat in märk'scher Treue fest! :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|
6.
Hie Brandenburg allewege - sei unser Losungswort!
|: Dem Vaterland die Treue in alle Zeiten fort. :|
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
|: hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil dir mein Brandenburger Land. :|