Aus www.unionfs.com, 10.05.05
Südtirol wird oranger: UNION zweitstärkste Partei auf Landesebene
Als zweitstärkste Partei auf Landesebene gemessen an der Zahl der Gemeinderäte und der Gemeindepräsenzen geht die UNION aus den Gemeinderatswahlen hervor. Damit entwickle sich die UNION weiter zur wählbaren Alternative zur Südtiroler Volkspartei und festige ihre Position als bodenständige und demokratische Oppositionspartei, so der Landtagsabgeordnete der UNION, Andreas Pöder. Der Wahlsieg der UNION sei fast schon als historisch zu betrachten, in manchen Gemeinden habe man deutlich die Schallmauern von 15 und sogar 20 Prozent durchbrochen, so Pöder.
„In den mehr als der Hälfte der Gemeinden, in denen sie angetreten ist, ist die UNION künftig mit mindestens 2 und mehr Gemeinderätinnen und –räten vertreten. Die UNION hat mit 33 eigenständigen Kandidatenlisten und mit der Beteiligung an 14 Bürgerlisten ein großes demokratiepolisches Angebot unterbreitet, welches die Bürgerinnen und Bürger gerne akzeptiert haben.
Ein Dank an die WählerInnen In fast allen Gemeinden, in denen die UNION angetreten ist, hat es teils deutliche bis überdeutliche Zugewinne gegeben.“
Der Wahlerfolg würde beweisen, dass die UNION imstande ist mit bewährten und neuen KandidatInnen und MitarbeiterInnen sowie mit klaren und modernen Programmen, mit einem zeitgemäßen und attraktiven Wahlkampf und mit einer durchdachten internen und externen Kommunikationsstrategie Wahlen zu gewinnen, so Pöder.
Pöder: „Die gemeindepolitische Arbeit wird in den nächsten Monaten sehr intensiv werden. In den Gemeinden muss die neue Gemeindeordnung umgesetzt werden, die Gemeindesatzungen müssen neu geschrieben werden, die Bauleitpläne stehen vielerorts zur Überarbeitung an und es müssen neue sozial- und wirtschaftspolitische Impulse gegeben werden. Die UNION wird sofort damit beginnen, den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie ihren Mitkandidatinnen und Mitkandidaten mittels mehreren Seminaren und Schulungen das nötige Rüstzeug für die verantwortungsvolle Arbeit mitzugeben.“
Einige vorliegende Top-Ergebnisse der UNION:
Brenner von 4,1 auf 9,2 - 1 Sitz 3 Stimmen auf den 2. fehlen.
Bruneck von 3,6% auf 5,8 % von 1 auf 2 Mandate!
Kurtatsch von 8,2% auf 17,4 % -von 1 auf 3 Sitze
Lana als Großgemeinde von 6,3 auf 9,8 % von 1 auf 2 Sitze
Mals von 9,4% auf 15,3% von 2 auf 3 Sitze
Montan auf Anhieb 12,4% - 2 Sitze
Moos in Pass. 9,3 % - 1 Sitz knapp m 2. vorbei
Niederdorf von 10,2% auf 24,3% - 3 Sitze – 8 Stimmen am 4. vorbei.
Pfitsch auf Anhieb 15,3% - 2 Sitze
Prags auf Anhieb 19,2% - 3 Sitze
Ratschings von 8,4% auf 16,8% - von 2 auf 3 Sitze.
Riffian auf Anhieb 10,8% - 2 Sitze.
Sand in Taufers von 8,1 auf 13,5% von 2 auf 3 Sitze.
Sterzing als Stadt auf Anhieb 6 % - 1 Sitz.
Tramin auf Anhieb 16,8% 3 Sitze.
Vintl auf Anhieb 11,3% - 2 Sitze
Welsberg auf Anhieb 9,8% - 2 Sitze.
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Ich möchte Folgendes insbesondere hervorheben:
1. Hier steht nichts über Bozen, die Union ist diort auf einen Stimmenanteil von 1% zusammengeschrumpft. Dies geht in der Regel parallel mit einer Stärkung der Neofaschisten einher: AN bekommt in Bozen 20% der Stimmen, bei 40% italienischsprachiger Einwohner. Jeder zweite Einwanderer in Bozen ist ein Faschist und Faschisten respektieren andere Kulturen nicht.
2. Die Union ist besonders gut in Gemeinden weggekommen, in denen sie zum ersten Mal kandidiert hatte ("auf Anhieb"). Dies zeugt m.e. von der Qualität der Kandidaten, die bereits VOR der Wahl in der Gemeinschaft gut beleumundet waren: es war eine Persönlichkeits- und nicht eine Listenwahl, dort wo die UfS zum ersten Mal kandidierte.
3. Die neu gewählten Kandidaten werden eigens von der Partei auf ihre neuen Aufgaben in der Politik vorbereitet und geschult.
Welche andere Partei macht das?
4. Die Beteiligung an Bürgerlisten hat der Union auf die Sprünge geholfen. Damit bestätigt sich meine persönliche Meinung, die Bürgerlisten jenseits von rechts und links ansiedelt, damit man geschlossen für die Interessen der Gemeinschaft eintreten könne.
EIN TIROL![]()




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