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Discussione: Volksgemeinschaft

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    Der Wehrwolf

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    Was ist Heimat?
    "Ist der Patriot also vielleicht einer, der seine Heimat liebt und deshalb sich zu jenem Staat "bekennt" (was immer das wieder heißen mag), der sie gleichsam organisch verkörpert.
    Auf den ersten Blick scheint das die natürlichste und ihrerseits unproblematischste, weil harmloseste Lösung zu sein. Denn Heimat ist doch etwas, was für die meisten Menschen immer schon positiv da ist, als frühkindliche Verortung, oder "Verwurzelung", wie sie sagen was nicht erst als Indoktrinationsprodukt über ein Spiel von Negationen, durch Ausschlüsse des Anderen ergibt; kontingent(zufälligen Umständen entspringend MB) wie das Dasein selber, wäre sie mit diesem gesetzt. Der Begriff meint nur am Rande Soziales und Kulturelles (obwohl noch der letzte Analphabet, der seine Heimat liebt, auf die Leistungen "seiner" Dichter stolz ist), er ist wesentlich territorial definiert, und insofern er auch Geschichte meint, ist die zutiefst individuell, lebensgeschichtlich vermittelt, er bezieht sich nicht auf die abstrakte Geschichte eines Kollektivs. Daß sein Designatum (das Bezeichnete/MB) im Kern präpolitisch(vor der Politik/MB), ja genau genau besehen privatistisch ist, machte ihn freilich erst recht politisch mobilisierbar. Und daß er immer über sich hinausweist, er eigentlich ein vages Versprechen ist von Geborgenheit und Frieden, erklärt die Sehnsuchtsaura, die ihn umgibt - und damit auch die Liebe als unerfüllte Liebe des Patrioten, der als wahrer Patriot nie genug Patriot sein kann.
    Aber weder ist dies eine Lösung noch wäre sie erfreulich. Als patriotische Parole ist der Begriff "Heimat" nämlich im Innersten vergiftet.
    Denn Heimat ist nicht, wie Ernst Bloch im "Prinzip Hoffnung" schreibt, um den Begriff utopisch zu mobilisieren, das "was jedem in die Kindheit scheint und wo niemand war", sondern genau umgekehrt: Heimat ist das trügerische Licht der je eigenen Kindheit, das jedem in sein Leben scheint, wo also jeder schon einmal gewesen ist und wohin er nie zurückkehren kann - es sei denn um den Preis der Regression. Ein Mann kann nicht wieder zum Kind werden, sagt Marx, außer er wird kindisch. Trügerisch aber ist das Licht auch deshalb, weil die Regression in die Kindheit die imaginäre Beschwörung eines Zustands ist, den jeder Mensch damals, als er sich real in ihm befand, ja gerade verlassen wollte, weil er ihm unerträglich war: Kein normales Kind will Kind bleiben, es will groß, erwachsen, selber stark und mächtig werden und frei, so wie ihm die Erwachsenen ihm erscheinen. Das kindliche Bewußtsein ist, hegelianisch gesprochen, das "unglückliche Bewußtsein" par excellence, denn es hat seine "Wahrheit außer sich" - in dem erwachsenen Bewußtsein, das es sein wird. Insofern gibt es keine glückliche Kindheit, zumindestens nicht in actu, allenfalls in der verklärenden Erinnerung. Erst später, als Alternder, liebt man sich selbst als Kind, das man gewesen ist - nicht so, wie man die Heimat liebt, sondern das _ist_ die Heimat, die man liebt. Kindheit als erinnerte aber wird zusammen mit ihren Requisiten (das Haus, der Ort, die Straße, wo man wohnte, die Menschen, mit denen man täglich zu tun hatte: es ist immer das Allernächste, Individuellste, was in der Erinnerung zur "Heimat" wird, bereits der Umzug innerhalb der gleichen Stadt oder von Dorf zu Dorf ist ein Verlust an Heimat und schon der Nachbar hat eine andere) in genau dem Maße virulent, als ihre Hoffnungen enttäuscht worden sind: Als Imago eines Zustands, in dem noch alles offen schien und es noch eine Zukunft gab. Deshalb ist "Heimat" nicht nur, aber vor allem, eine Regressionsparole armer und alter Leute, immer aber von Leuten, die vom Leben enttäuscht worden sind - und das werden wir tendenziell alle; wenn auch in unterschiedlichem Maße. Glück, sagt Freud, ist die Erfüllung eines Kindheitswunsches; aber sowas kommt selten vor, auch in besseren Kreisen.
    "Die Geschichte eines beliebigen Lebens ist die Geschichte eines Scheiterns"(J.-P.Sartre) - das gilt individuell, aber das gilt auch für das Leben von Klassen. Der Begriff "Heimat" der ja zunächst, in vormodernen Zeiten, ganz nüchtern Haus und Hof, den bäuerlichen Besitz bezeichnet ("Das neue Heimat kostet ihm wohl 10.000 Gulden", lesen wir in den "Erlebnissen eines Schuldenbauers" von Jeremias Gotthelf), erfährt seine Verinnerlichung und Transformation zum ideologischen Konzept, das auch metaphorisch das Alte, Bewährte, Vererbte und Eingesessene beschwört, erst mit der beginnenden Industrialisierung. Jene innere Bewegtheit, mit der er heute ausgesprochen wird, war ihm vorher fremd - er meinte ganz brutal ein Stück Besitz. Als ideologisch aufgeladener, wie der Begriff Nation auch, sehr jungen Datums. Er bezeichnet eine - im Doppelsinn _romantische_ Entdeckung, die in dem historischen Augenblick gemacht wird, da das Entdeckte aufhört, etwas fraglos Gegebenes zu sein. (Im übrigen eine spezifische Entdeckung der deutschen Romantik. Weshalb er mit all seinen sentimentalen Valenzen in andere Sprachen kaum übersetzbar ist.)
    Die tränenreiche "Heimat" ist eine Reaktion auf das, was Georg Lukács die "transzendentale Obdachlosigkeit" des Menschen in der industriekapitalistischen Ära genannt hat, nichts Vormodernes, sondern ein Schatten der Moderne selber. Als modern-antimoderner wird der Begriff auch seine nostalgisch ruralen Konnotationen nicht los - "Heimatstadt" ist ein Oxymoron, zumindestens wenn es sich um eine Großstadt handelt. Robert Musil hat deshalb unrecht, wenn er sagt, der Begriff "Heimat" stamme "aus einer Zeit, da die Menschen noch aus einem Trog fraßen". Er stammt vielmehr aus einer Zeit, da man den Menschen den alten Trog wegnahm und sie zwang, jeder für sich, aus einem neuen Trog zu fressen - als _Sehnsucht_ nach dem alten Trog. Analoges gilt von der "kulturellen Identität", dem nur scheinbar ethnologisch auf- und abgeklärten Nachfolgebegriff der Heimat.
    "Heimat" ist also ein ins Positive umgelogener Trennungsbegriff, "Heimat" ist immer die Heimat derer, die eine verloren zu haben glauben, "Heimat"" ist eine leicht weinerliche Verlustanzeige." (Rudolf Burger, Patriotismus und Nation, Leviathan Heft 2/1994 162ff)
    "Sarà qualcun'altro a ballare, ma sono io che ho scritto la musica. Io avrò influenzato la storia del XXI secolo più di qualunque altro europeo".

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    Gemeinschaft I

    Im Begriff 'Volksgemeinschaft ist das Volk nur Attribut, das Substantiv ist die Gemeinschaft. Die beschwörende Verdopplung - als schlösse der Begriff 'Volk' den der Gemeinschaft nicht ohnehin ein - verrät einerseits Zweifel an der Berechtigung, die von Konjunkturzyklen und vom Sog der großen Fabrikzentren umhergewirbelte und zusammengewürfelte Bevölkerung industrialisierter Länder als Volk zu bezeichnen; die Wortbildung drückt andererseits aus, daß das Volk bloß der nebensächliche und auswechselbare Vorwand für die Hauptsache ist, nämlich die Gemeinschaft. Gemeinschaft schlechthin oder schicksalhafte, unkündbare Verbundenheit und distanzlose Nähe ist aber unter der Voraussetzung, daß die einzelnen nicht mehr Zwangsmitglieder eines Stammes, einer Kaste oder eines Standes sind und deshalb das Recht haben, sich in Parteien, Vereinen, mit Freunden oder Gleichgesinnten frei zu assozieren, nur als Ausnahmezustand möglich. Das Fronterlebnis im Schützengraben, die Erfahrung, daß unter dem trivialen Aspekt ihrer Verwundbarkeit durch herabhagelnde Granaten betrachtet, alle Menschen gleich sind, war bekanntlich der Ursprung der deutschen Gemeinschaftsideologie. Gemeinschaft, die Gleichheit nicht als gleiches Recht aller, ihre Verschiedenheit zu entwickeln, sondern als nivellierende Reduktion der einzelnen aufs Elementare durch äußere Elementargewalt zur Bedingung hat, ist nur ein anderer Name für Fremdenhaß. Im Krieg gegen das Ausland entdeckten die deutschen Soldaten die Wohltat des Verlusts von Distanz und Differenz zwischen den Einzelnen - Merkmal jeder Zivilisation. Umherwatend im gleichen Schlamm, eingehüllt in den gleichen Gestank von Latrinen und verdreckter Kleidung, denselben Entbehrungen. Strapazen und Gefahren ausgesetzt, wurden die einzelnen einander ähnlich. Diese Entwürdigung und Quälerei als Gemeinschaftserlebnis genießen zu können, setzt Leute voraus, die außer ihrer kreatürlichen Bedürftigkeit nichts gemeinsam haben, denen alle Zivilisation, alle Kultivierung und Humanisierung des Kreatürlichen fremd und verhaßt ist und dies deshalb lieben, sich in den Zustand bloß noch kreatürlicher Bedürftigkeit zu versetzen. Zur Ausnahmesituation, der die Gemeinschaft entsprungen ist, führt das Verlangen nach ihr daher unweigerlich zurück.
    W.Pohrt Endstation S. 23f
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  4. #4
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    Volkstum und Volksgemeinschaft

    Die vom Bürgertum schmerzlich erfahrene und verzögerte Entwicklung zum Nationalstaat im 19.Jahrhundert verführte zur Suche nach einer Einheit jenseits von staatlichen und politischen Strukturen und Verhältnissen. Die Fragen nach nationaler Herkunft, völkischer Identität und angeborenen Wesensmerkmalen ließen einen Volksbegriff entstehen, der seit seinem Aufkommen um 1800, trotz der ursprünglichen Besetzung mit aufklärerischen, humanistischen und fortschrittlichen Idealen, einer fortschreitenden Mystifizierung unterlag, die im Nationalsozialismus einen Höhepunkt erreichte. Der Begriff Volk samt seinen Komposita wurde in nationalsozialistischen Wortschatz so wahllos und verschwenderisch gebraucht, daß er sich jeder rationalen und objektivierbaren Definition entziehen konnte. Fast zur reinen Worthülse degradiert, wurde er aber wieder frei für die ideologische Vereinnahmung. "Volkstum" und "Volksgemeinschaft" konnten damit zentrale Funktionen bei der Errichtung und Stabilisierung des nationalsozialistischen Herrschaftssystems erfüllen: Durch Vorgabe Vorgabe zugkräftiger Identifikationsmöglichkeiten nach innen und durch den Entwurf von auf dubiose völkisch- biologistische Kriterien gegründeten Feindbildern nach außen wurde die Bevölkerung zusammengeschweißt. Volkstum war nach Maßgabe der Nationalsozialisten Manifestation von deutsch sein, deutsch denken und deutsch handeln und umfaßte daher weit mehr als die empirisch untersuchbaren Produkte kultureller Tätigkeiten wie Brauch, Tanz, Lied, Dichtung und Kunsthandwerk. Mit der Festlegung des Ursprungs des deutschen Volkes in der idealisierten Lebenswelt der "alten Germanen" standen die Nationalsozialisten in einer langen Tradition. Sie beriefen sich darauf, daß die germanische Lebenswelt noch frei von den angeblich zersetzenden Einflüssen romanischen, christlichen, semitischen und aufklärerischen Ideenguts gewesen sei, und daß der germanische Charakter durch Heroismus, Disziplin, Tugend, Einfachheit, Einsatz- und Opferbereitschaft bis zum Tode gekennzeichnet sei. Der Mythos von der Überlegenheit dieses nordischen Bauern- und Kriegervolkes, des letzten Sprosses der der arischen Herrenvölker, wurde von den Nationalsozialisten, die mit ihren Rufen nach Regeneration und Vollendung des Deutschtums in der Gegenwart auf erstaunliche Identifikationsbereitschaft stießen, machtpolitisch eingesetzt.
    In der Blut-und-Boden-Ideologie, mit der die tatsächlichen sozialen und wirtschaftlichen Mißstände auf dem Lande ignoriert wurden, manifestierte sich die agrarromatische Vorstellung vom bodenverwurzelten, gesunden Bauern, der zum Urbild quasi naturhafter Verwurzelung der Deutschen im Germanentum erhoben wurde. Die imaginierte Kontinuität mißachtet allerdings, daß das deutsche Volk weder der Sache noch dem Namen nach nach etwas unveränderlich Naturgegebenes war, sondern durch die fortschreitende Assimilation fremdstämmiger Menschen, entstehende gesellschaftliche Mobilität und später durch die Industrialisierung ein Produkt historischer Prozesse war.
    Die Teilhabe an der irrationalen, deutsch-germanischen Volksseele war somit nunmehr durch die Subjektivität des Empfindens nachvollziehbar.
    Hier konnte auch die Austreibung des angeblich undeutschen Geistes aus Kultur, Wissenschaft, Justiz und Politik ansetzen. Volkstümlichkeit, die oft nichts anderes als leichte Konsumierbarkeit bedeutete, wurde zum Wertmaßstab bei der Beurteilung von Literatur, Musik und bildender Kunst. Das "gesunde Volksempfinden", auch heute noch gerne herbeizitiert, sollte entscheiden, was gut und wertvoll war; so konnte alles Ästhetisierende, Avantgardistische, Kritische oder auch Anspruchsvolle aufgrund von Engstirnigkeit, kleinbürgerlicher Rechtschaffenheit und Intoleranz verbannt werden.
    Besonders fatal wirkte sich die Änderung des Strafgesetzbuches (28.Juni 1935) aus, mit der Verstöße gegen das gesunde Volksempfinden auch strafrechtlich geahndet werden konnten. Das nicht in Rechtskategorien zu fassende "Empfinden" entpuppte sich in letzter Instanz allerdings als der unantastbare Wille des "Führers".
    Mit dem Begriff der "Volksgemeinschaft" beschworen die Nationalsozialisten die neue staatliche Verfaßtheit: Sie war dem deutschen Volk angeblich wesensgemäß, weil sie dem fiktiven germanischen Ständestaat nachgebildet war. Die gesellschaftliche Position, so wurde versprochen, sollte nicht mehr von Bildung, Vermögen, Besitz oder Nicht-Besitz von Produktionsmitteln abgeleitet werden, sondern auf einer postulierten natürlichen Ungleichheit der Menschen beruhen. Die bestehende Klassengegensätze der kapitalistischen Industriegesellschaft wurden per definitionem einfach für nicht mehr existent erklärt, soziale Widersprüche verschleiert. Im Namen der mythisch überhöhten Einheit des Volkes erfolgte die Gleichschaltung des politischen und gesellschaftlichen Lebens, die Zerschlagung der Arbeiterorganisationen. Das Führer- Gefolgschaftsprinzip löste den Pluralismus- und Gleichheitsgedanken ab. Völkisches Gedeihen erhielt Vorrang vor individuellen Glücksanspruch, die Rechte des Einzelnen gewannen nur über den Umweg durch den Dienst an der Gemeinschaft Geltung: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz!"
    Das Unbehagen am Zustand der Gesellschaft im Kaiserreich und besonders an der politischen und wirtschaftlichen Instabilität der Weimarer Republik, die Erfahrung der Entfremdung und Atomisierung in der modernen Industriegesellschaft ließen die Volksgemeinschaft als das nun wiedergewonnene Paradies von Geborgenheit und Sicherheit erscheinen. Willig akzeptierte man die permanente Kontrolle bis in den Privatbereich hinein, übte blinden Gehorsam und willenlose Treue dem Führer gegenüber. Schlagworte wie "Du bist nichts, dein Volk ist alles!" beschworen die Eingliederung in eine opferbereite Leistungsgemeinschaft, die die Aufrüstung zum Krieg widerspruchsvoll mittrug. Diese Ziele standen zum Beispiel sowohl hinter dem Erziehungsprogramm der Hitlerjugend, der Verklärung der deutschen Frau als Garantin für die Aufzucht erbgesunder, arischer Kinder wie auch hinter den Sammelaktionen des Winterhilfswerks, deren "Eintopfsonntage" zudem propagandistisch die Gleichsetzung von Direktoren und Arbeitern in der Deutschen Arbeitsfront herbeigeredeten harmonischen Betriebsgemeinschaft demonstrierten.
    Um die Volksgemeinschaftsideologie wirksam ins Bewußtsein zu verankern, mußte permanent der Beweis ihrer Existenz angetreten werden. Ein Mittel dazu waren die von den Nationalsozialisten durchgeführten Massenveranstaltungen, zu denen die Fest- Gedenk- und Feiertage gegenüber Anlaß gaben. Die Volksgemeinschaft wurde unüberseh- und hörbar inszeniert: Fackelzüge, Aufmärsche, Reden schmolzen die Menge zu einem gefügigen Block zusammen und bewirkten Rauschzustände, in denen jegliches kritisches Denken ausgeschaltet war. Da die Volksgemeinschaft aller rationalen und realen Grundlagen entbehrte, entwickelte sie so den sakralen Charakter einer Kult- und Weihgemeinschaft, die sich im Krieg mühelos in eine eingeschworene Kampfgemeinschaft wandelte.
    Wer zu dieser Gefühlswelt keine Beziehung herstellen konnte, keine Identifikationsansätze fand, war folglich kein deutscher Volksgenosse und wurde als Volksschädling zum Schutz der Volksgemeinschaft verfolgt. Die konstruierten Feindbilder basierten unter anderem auf unhaltbaren rassebiologischen Kriterien. Für Andersartige und Abweichler verloschen jegliche Rechtsgarantien, sie wurden mißhandelt, ermordet oder, wie die größte Gruppe der Gemeinschaftsfremden, systematisch vernichtet.
    Das Andauern der kompromißlosen Zustimmung zur Volkgemeinschaft war dennoch weitgehend davon abhängig, inwiefern die Versprechungen eingehalten, tatsächliche oder suggerierte Erfolge vorgezeigt und die Befriedigung der alltäglichen Bedürfnisse geleistet werden konnten. Die militärischen Mißerfolge machten deutlich, daß die "Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes" nur durch nationale Erfolge hatte zusammengehalten werden können.
    Astrid Voß, In: W.Benz, Legenden, Lügen, Vorurteile
    "Sarà qualcun'altro a ballare, ma sono io che ho scritto la musica. Io avrò influenzato la storia del XXI secolo più di qualunque altro europeo".

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    Horst Mahler
    dalla RAF alla Volksgemeinschaft
    Già leader del '68 tedesco, già membro della Raf, oggi nazionalrivoluzionario

    Christian Bouchet (Lutte du Peuple- Internat) intervista per la rivista antagonista francese Dualpha il nazionalrivoluzionario Horst Mahler, già leader del '68 tedesco e componente della RAF, già Baader Meinhof, che chiama ad una battaglia contro il capitalismo nemico del genere umano che soltanto degli Stati nazionali forti possono mettere in scacco. Nel numero del 27 agosto 2000, il quotidiano francese Le Monde riportava una notizia incredibile ai propri occhi: l’ex " terrorista" di estrema sinistra Horst Mahler aveva raggiunto le fila dell’estrema destra! Da far rabbrividire i benpensanti... ma da far rabbrividire con un bel po’ di ritardo, poiché lo "scoop" era soltanto una notizia vecchia di più di un... anno e mezzo, cioè arcinota dalla fine del 1998. Successivamente a tale data, Horst Mahler si è espresso sulle colonne del giornale revisionista tedesco Sleipnir, ha partecipato a numerose manifestazioni e riunioni pubbliche e ha perfino creato il Movimento del Raggruppamento Nazionale per lottare contro l’ingresso in Germania degli immigrati non europei. La domanda che tutti si pongono - a cominciare dal suo ex avvocato, un certo Schroeder Gerhard (sì, sì, proprio il cancelliere) - è che diavolo gli è preso al "compagno" Horst, fino ad allora noto soprattutto per il suo impegno per la causa palestinese? Piuttosto che lanciarsi nel gioco delle interminabili introspezioni e dietrologie, ci è sembrato, contrariamente alla gran parte della grande stampa, di chiedere all’interessato le ragioni del proprio stupefacente voltafaccia. Poiché è capitato che Christian Bouchet - che i nostri lettori ben conoscono quale animatore della rivista Lutte du Peuple, di cui abbiamo riportato, in passato, su queste pagine numerosi testi - aveva intervistato Horst Mahler per la rivista Dualpha, abbiamo deciso di riprodurre questo colloquio in extenso. L’itinerario politico di Horst Mahler è perlomeno inatteso e merita di essere raccontato. Questo slesiano, proveniente da una famiglia nazionalsocialista, si interessa molto presto alla politica. Il suo percorso va dai Giovani Socialisti alla principale organizzazione di estrema sinistra tedesca degli anni sessanta l’SDS (Sozialistischer Deutscher Studententenbund - Federazione Tedesca degli Studenti Socialisti). Nel 1968, è uno del principali portavoce della rivolta studentesca. Il suo cuore batte risolutamente a sinistra e, per la virulenza delle sue idee, incarna velocemente agli occhi della destra conservatrice l’immagine del grande Satana. Il suo impegno come avvocato dei terroristi di estrema sinistra della Banda Baader prende delle forme tali che sarà condannato a dieci anni di prigione. Ora dal 1998, Mahler esprime delle tesi chi imbarazzano numerosi dei suoi vecchi amici mentre gli valgono gli applausi dell’opposizione nazionale. In particolare, è la sua interpretazione della rivolta del 1968 a provocare sconcerto. In essa, Horst Mahler vede una "seconda rivoluzione tedesca contro il dominio mondiale del capitalismo". Inoltre, sostiene, avrebbe dato nascita a due ali nazionalrivoluzionarie: la Nuova Sinistra e la Nuova Destra. Non stupisce dunque che tali riflessioni urtino certi vecchi militanti dell’estrema sinistra. Johannes Agnoli che partecipò attivamente al famoso congresso sul Vietnam tenutosi a Berlino nel febbraio 1968, dove sul podio si trovava tra Peter Weiss e Erich Fried, non ha risentito di questa ventata nazionalrivoluzionaria. "Niente di stupefacente ", dice: " Due ebrei ed un italiano si preoccupano niente di meno che della nazione tedesca ". Retrospettivamente, Till Meyer e Michael "Bommi " Baumann si ricordano che allora le analisi si facevano in termini di classi, e non di razze.Tuttavia, alcuni compagni di strada di Horst Mahler condividono la sua analisi. Ad esempio Bernd Rabehl, che fu molto vicino a Rudi Dutschke, come anche Günter Maschke che allora era alla testa del movimento studentesco viennese, oppure Reinhold Oberlercher, teorico dell’SDS ad Amburgo. Il fenomeno è sufficientemente trattato tanto da generare un lavoro (Bye - bye 68... Renegaten der Linken) che gli sarà dedicato da Claus Wolschlag (Edizioni Léopold Stocker). È un uomo sereno, colto, lucido ed umanamente molto simpatico che i militanti nazionalisti tedeschi che assistono alle sue riunioni scoprono. Horst Mahler espone ogni volta il suo itinerario politico con molta franchezza, evidenziando i punti forti e gli errori del suo percorso. Non fa mistero del fatto che è risoluto, come sempre, di proclamare alto e forte i suoi impegni. In effetti, il suo pensiero è politicamente molto scorretto. Horst Mahler si alza contro l’invasione della Germania e dell’Europa, cui oppone la nozione di "comunità popolare" (Volksgemeinschaft), e chiama alla lotta contro un capitalismo privo di senso e nemico della specie umana, che solo degli Stati nazionali forti possono mettere in scacco.

    Signor Mahler, negli anni 70, lei era considerato come un militante di estrema sinistra particolarmente radicale. Oggi, per alcuni dei suoi vecchi compagni lei è un traditore ed un rinnegato. Chi è cambiato, lei o gli altri ?
    E’ difficile dare un giudizio. Le qualificazioni di destra e di sinistra si valutano differentemente, dipende dal posto in cui uno si trova. Per quanto mi concerne, preferisco dire ciò che penso e ciò che voglio, lascio molto volentieri agli altri la cura di incollare etichette. L’idea nazionale ha sempre fatto parte delle preoccupazioni della "sinistra". Negli anni 60 abbiamo sostenuto il movimento per la liberazione del Vietnam, siamo scesi in piazza per difendere il loro diritto ad essere padroni di se stessi. L’internazionalismo includeva la lotta per il diritto delle nazioni. Volevamo sottrarre la Germania tanto al dominio degli yankee che a quello dei sovietici. Siamo forse condannati dalla nostra storia a dire a tutti i popoli della terra: "Venite da noi ed installatevi qui, anche se dovete prendere il nostro posto " ? No, abbiamo il diritto di organizzare la nostra vita da noi stessi e come noi la concepiamo.

    È dunque uno xenofobo?
    Lo straniero, è come un po’ come il sale nella zuppa. Ma a chi piace una zuppa salata? Se in alcune classi si arriva a trovare l’80, il 90 % di bambini di origine straniera incapaci di esprimersi in tedesco, allora sembra legittimo che i genitori tedeschi portino i loro bambini in altri edifici scolastici dove i bambini riceveranno un insegnamento di qualità migliore.

    Lei ha affermato che " Il diritto alla Patria fa parte dei diritti dell’Uomo ". Non è questa forse una posizione di destra ?
    Al contrario ! Ciò fa parte degli ideali di sinistra: impegnarsi tanto per i diritti di un altro popolo, quanto per quelli del proprio. Non è l’espressione di un’ideologia disumana, ma al contrario una manifestazione di sana salute per un popolo che difende la propria patria e respinge le influenze straniere. Se ciò è considerato estremismo, chiederò allora perché i nazionalsocialisti hanno avuto un tale successo! Perché essi hanno utilizzato delle idee che avevano una vasta risonanza nel cuore degli elettori. Non si può mettere però fuori legge valori e ideali, unicamente perché Hitler ne ha fatto un uso abusivo.

    Lei vede nella rivolta studentesca del 1968 un impulso nazionalrivoluzionario. Potrebbe spiegarci su cosa fonda la sua analisi?
    Queste tesi sono state sviluppate da Bernard Rabehl durante delle conferenze a Monaco e a Bogenhausen. Egli ha sottolineato che, in seno al movimento del 68, le opinioni su questi interrogativi divergevano considerevolmente. Rudi Dutschke e Bernd Rabehl manifestavano chiaramente una preoccupazione nazionale. Chiamavano ad una lotta di liberazione del resto. A mio senso, il nazionalismo difeso dal movimento del 68 era sano, in quanto, tramite esso, si difendeva il diritto all’autodeterminazione, in particolare il diritto del popolo vietnamita a disporre di sé stesso. Abbiamo combattuto la politica americana di genocidio e il sostegno della Germania occidentale a questa politica. Per me, è chiaro che se abbiamo seguitato a resistere ad una politica che ha trascinato alla morte due milioni dei contadini vietnamiti che non chiedevano altro se non la libertà di decidere ciò che era buono per loro stessi, è perché in quanto tedeschi, e tenuto conto della storia del nostro paese, volevamo che la Germania operasse per la giustizia.

    Non si potrebbe vedere in questa presa di posizione a favore del popolo vietnamita, una forma di nazionalismo sostitutivo?
    Non lo penso. All’epoca, il fronte era quello. Abbiamo preso posizione su ciò che consideravamo essere una guerra civile mondiale, siamo saliti sui tetti, nel nostro paese, per gridare la nostra opposizione al nemico numero uno dell’umanità: l’imperialismo americano.

    La sorella di Rudi Dutschke pensa che il suo defunto fratello si rigirerebbe nella tomba se la sentisse. Che ne pensa ?
    Penso che conosceva molto male suo fratello. In quanto politico, intendo dire. Personalmente, credo che se Rudi fosse ancora tra noi, direbbe anche lui ciò che affermo.

    Lei è stato condannato ad una pena pesante per avere sostenuto ad un gruppo terroristico di estrema sinistra. Oggi, che cosa pensa della violenza politica?
    Ho esposto diverse volte quale fu la nostra esperienza in questo campo. Quella forma di lotta ha avuto l’effetto contrario a quello che ci aspettavamo. Invece di suscitare una presa di coscienza popolare, ha provocato la distruzione del gruppo che l’aveva impiegata. Questa constatazione fu per me determinante. Ci siamo allontanati dalla gente fino alla misantropia. Non incarnavamo la libertà, la giustizia e la solidarietà che erano gli obiettivi della nostra lotta, eravamo diventati una banda di assassini politicamente caratterizzati. I membri stessi del gruppo erano minacciati da questa evoluzione. Un militante giudicato non affidabile doveva essere giustiziato, anche se non aveva commesso alcun atto di tradimento. Un gruppo che arriva a questo tipo di comportamenti non può edificare un giorno una società migliore.

    Che c’è oggi di diverso nella violenza esercitata dallo Stato nei confronti dei gruppi di opposizione radicale?
    Se giudico sulla base dei casi di persecuzione governativa di cui sono a conoscenza, lo Stato tedesco è sul punto di scalzare le fondamenta stesse della democrazia, criminalizzando con tutte le armi di cui dispone la semplice espressione di idee e l’associazione di persone.

    Lei ha detto che ai suoi occhi, i sostenitori della resistenza nazionale, attualmente incarcerati, sono dei martiri del rinnovamento tedesco. Questa affermazione le è stata immediatamente rimproverata. Potrebbe chiarirla per i nostri lettori ?
    Per me, il martire è chi lotta per le sue idee ed accetta in nome di esse qualunque sofferenza. In questo senso, tutti quelli che sono condannati per avere espresso un’opinione considerata come delittuosa sono da considerare dei martiri. Questa qualificazione non si applica evidentemente alle persone i cui i soli argomenti sono una mazza di baseball. Io parto dal principio che costoro hanno della Germania una visione positiva e si propongono di lottare per la sua rinascita. Se sono incarcerati per questo motivo, allora sì, sono dei martiri della causa nazionale. Ciò non vuole dire che condivida la loro ottica quanto ai mezzi ed alle vie scelte per giungere i loro obiettivi. All’epoca degli avvenimenti del 68, ho rivendicato per noi lo statuto di prigionieri politici. Consideravo che eravamo in un certo senso dei martiri del mondo per cui combattevamo. La mia posizione oggi non è cambiata, soltanto la parzialità spiega lo stupore di alcune persone. Ma questa reazione non mi sorprende.

    Cosa pensa Horst Malher sulla repressione che colpisce i “negazioniosti” ?
    È insopportabile. Di fatto, si criminalizzano delle persone che, emettendo queste opinioni, rinunciano anche alla loro carriera. Anche se alcune di tali opinioni sembrano aberranti, queste persone ci credono. Perciò questa repressione appare come antitetica a ogni libertà intellettuale. Negano l’olocausto perché questo rappresenta per loro l’orrore assoluto. Non sopportano il pensiero che alcuni tedeschi dovrebbero rispondere di tale crimine, e sostendo ciò si rivelano dotati di senso morale. Credendosi vittime di un’ingiustizia, assumono le loro convinzioni di patrioti, prendendo così il rischio di finire in prigione.

    Dunque condannati per motivi politici...
    I detenuti politici, sono per me dei cittadini - poco importa che essi siano di destra o di sinistra - che si preoccupano del bene comune, e che per tale motivo sono portati a commettere dei reati di opinione. È ciò che li rende simpatici... E poi, rigetto ogni ghettizzazione. Chi può pretendere di decidere di che cosa si deve discutere?

    La sua iniziativa contro la doppia nazionalità ha suscitato parecchio clamore. Ce ne può parlare ?
    Mi sono reso conto che oggi il popolo tedesco è minacciato di essere sommerso. Si sono installate da noi popolazioni straniere eterogenee sul piano culturale, popolazioni musulmane il cui dinamismo demografico è tale che corriamo il rischio di essere numericamente minoritari fra appena mezzo-secolo. Ora stimo che un popolo è fondato innanzitutto sulla sostanza culturale che lo fa vivere. La presenza nel nostro seno di culture allogene rappresentate da parecchi milioni di individui mi sembra minacciare la nostra esistenza. Ciò mi preoccupa ed io immagino che altre persone pensino lo stesso, e lottino per fermare questa evoluzione.

    Si può impedire la doppia nazionalità ?
    Un passo è stato già fatto in tal senso, anche se timido(1). I partiti rappresentati al Bundestag hanno una misera idea dei loro elettori. Tentano oggi di trovare una nuova obliquità per imporrlo, ma il tribunale costituzionale potrebbe invalidare questa scelleratezza. Se la doppia nazionalità si dovesse imponerre, andremo incontro a problemi giganteschi. Penso che la pace civile sia in gioco, i partiti rappresentati dai nostri politici portano una pesante responsabilità.

    Quale sono i suoi alleati in questa lotta?
    Tutti i tedeschi che intendono restare tedeschi. E penso che coloro che oggi fanno fatica a concepirsi come tedeschi rinasceranno all’idea nazionale nella misura in cui si consoliderà negli spiriti il sentimento che il popolo tedesco ha anche esso un diritto all’esistenza e che nessuno può offendersi se gli si chiede di ritornare al proprio paese d’origine.

    Un partito è un buon strumento per raggiungere degli obiettivi politici?
    In nessuno modo.

    Può precisare il suo pensiero?
    I partiti sono dei laboratori di propaganda per interessi particolari. Non sono, del resto, il solo a dirlo. Delle persone molto competenti hanno espresso questa idea molto prima me. Lo Stato è prigioniero. Dovrebbe incarnare l’interesse generale, ma questo interesse generale non ha né rappresentanti, né porta - parola. I partiti vogliono vincere le elezioni, ed essi non possono farlo se non facendosi carico di interessi particolari. I gruppi di interessi, le lobbies badano a che i partiti raccolgano i suffragi delle persone sulle quali hanno la loro influenza. Nella pratica, la politica è una combinazione di interessi particolari, l’interesse generale è sempre lasciato da una parte. La bancarotta dello Stato ne è un esempio palese: lo Stato ha dilapidato da molto tempo le economie dei suoi cittadini ed è fuori questione che esso, un giorno, possa rimborsarli. La gente ha compreso che lo Stato non poteva più svolgere la sua prerogativa naturale: assicurare il benessere di tutti. Questo è perché nessuno partito può garantire una società di libertà.

    Il Movimento di Raggruppamento Nazionale che ha creato è aperto a tutti ?
    È un movimento, non è un partito. Deve essere assolutamente aperto a tutti. Il suo scopo più urgente è di limitare il flusso migratorio attuale e di bloccare la nuova legge sulla nazionalità. Tutti coloro che vogliono impedire il progetto della doppia nazionalità, dal ministro-presidente bavarese Stoiber, fino all’ex-capo del NPD, Deckert, possono raggiungerci. Solo il popolo ha il diritto di decidere a proposito del diritto alla nazionalità: non certo i grande partiti o il Concistorio Centrale Israelita.

    Teme di essere trattato da fascista, o pensa coi nostri lettori che la rappresentazione del nazionalsocialismo è stata falsato e diffamata a fini politici?
    Lei mescola qui due cose molto differenti. Non temo l’evocazione di Auschwitz, questa mazza brandita contro gli interessi vitali dei tedeschi e di altri popoli. Questa arma, bisogna neutralizzarla, bisogna affrontarla, e non lasciarsi intimidire. Senza dubbio, l’immagine del nazionalsocialismo è stata falsata. In particolare, non si fa più differenza tra le preoccupazioni legittime del popolo tedesco prima del 1933 e ciò che il movimento hitleriano ne ha fatto. Si è arrivati a pensare che tutto quello che il nazionalsocialismo, e più particolarmente Hitler ed i suoi sostenitori, hanno potuto dire è tabù, per il solo motivo che l’hanno detto. Proprio qui è l’errore, perché se hanno preso forme differenti, i problemi di fondo restano gli stessi. È essenziale, secondo me, riportare alle dimensioni di un’economia nazionale ciò che è oggi alle mani di un capitalismo senza regole e mondiale, affinché l’economia serva la popolazione. Oggi, la persona esiste solamente nella misura in cui serve il sistema. Questa forma di società è disumana, occorre mettere fine ad essa, il che implica un rafforzamento del principio della nazionalità. Queste domande si sono poste in Germania già negli anni 30, ma non solamente in Germania. In altri Stati europei, si è tentato di immaginare una via socialista non comunista per incarnare le idee nazionali. Queste tendenze erano peraltro anche molto forti negli Stati Uniti. La politica di Roosevelt, che i tribunali hanno d’altronde parzialmente invalidato per attentato alla costituzione, non era molto lontana in fondo alle misure economico-sociali prese dai nazionalsocialistei. Oggi tutto ciò è generalmete occultato. È ormai tempo di imparare nuovamente a riflettere.

    Note. Il largo movimento di resistenza alla doppia nazionalità che si è dispiegato in Germania ed il successo ottenuto in particolare da una petizione dalla CDU cristiano-democratica contro il progetto socialista hanno prodotto una leggera modifica del testo iniziale. Nella sua versione attuale, tutti gli stranieri nati in Germania riceveranno automaticamente la doppia nazionalità. A l’età di 23 anni, essi dovranno optare per una o l’altra delle due nazionalità. Inizialmente, tutti gli stranieri nati sul suolo tedesco ricevevano sin dalla loro nascita la nazionalità tedesca e potevano conservare la doppia nazionalità da adulti.

    (trad. di Marco Tancredi)
    tratto da RINASCITA ON LINE
    "Sarà qualcun'altro a ballare, ma sono io che ho scritto la musica. Io avrò influenzato la storia del XXI secolo più di qualunque altro europeo".

    Der Wehrwolf

  6. #6
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    Unhappy TRADURRE GRAZIE

    TRADURRE GRAZIE, SONO UN POVERO PADANO E NON CONOSCO LA LINGUA DEI CUGINI TEDESCHI.

    E poi non c'è la versione in toscano del sito postato?

 

 

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