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Discussione: Ein Tirol !

  1. #61
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    Citazione Originariamente Scritto da Mitteleuropeo Visualizza Messaggio
    * Ok, dieses Anliegen der Andreas-Hofer-Bünde hatte ich nicht berücksichtigt. Dann ist es schon gut, wenn man "deutschnational" gut definiert.
    In Italien ist "Nation" ja ein geläufiger Begriff, der keine negativen Untertöne hat und relativ frei verwendet wird, wie eben neuerdings von Cossiga. Doch vor allem in Österreich ist es sehr problematisch, von einer deutschen Nation zu sprechen. Ich habe mit meiner Frau schon allein darüber gestritten, ob Österreich einem allgemeinen deutschen Kulturraum angehöre oder nicht... da erhitzen sich die Gemüter sehr rasch. Wahrscheinlich eben weil deutschnationale Gesinnung mit imperialistischem Bestreben seitens Deutschlands in Verbindung gebracht wird, und das meiner Meinung nach nicht ganz zu Unrecht.

  2. #62
    ordineteutonico
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    Citazione Originariamente Scritto da Patto Visualizza Messaggio
    In Italien ist "Nation" ja ein geläufiger Begriff, der keine negativen Untertöne hat und relativ frei verwendet wird, wie eben neuerdings von Cossiga. Doch vor allem in Österreich ist es sehr problematisch, von einer deutschen Nation zu sprechen. Ich habe mit meiner Frau schon allein darüber gestritten, ob Österreich einem allgemeinen deutschen Kulturraum angehöre oder nicht... da erhitzen sich die Gemüter sehr rasch. Wahrscheinlich eben weil deutschnationale Gesinnung mit imperialistischem Bestreben seitens Deutschlands in Verbindung gebracht wird, und das meiner Meinung nach nicht ganz zu Unrecht.
    Österreich hat heut zu tage kein sinn mehr da zu sein. Österreicher sind Deutsche daher gehören sie zu Deutschland.
    Nur den imperialismus der amerikanische-jüdische Weltmacht kann uns getrennt halten. Das Deutsche Volk sollte auf jeden fall um der erbaung einer gemeinsamme Nation streben.

  3. #63
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    Citazione Originariamente Scritto da Patto Visualizza Messaggio

    Ich habe mit meiner Frau schon allein darüber gestritten, ob Österreich einem allgemeinen deutschen Kulturraum angehöre oder nicht... da erhitzen sich die Gemüter sehr rasch. Wahrscheinlich eben weil deutschnationale Gesinnung mit imperialistischem Bestreben seitens Deutschlands in Verbindung gebracht wird, und das meiner Meinung nach nicht ganz zu Unrecht.
    * Ich verstehe ohne Weiteres die österreichische Auslegung des Begríffes "Deutschnational", sie ist in Deutschalnd nicht so scharf artikuliert.
    Heute sind Österreich und Deutschland, auch mentalitätsmäßig, zwei unterschiedliche Nationen, die auf unterschiedliche Kulturgeschichten zurückblicken. Es liegt mir fern, als bundesrepublikaner Deutscher, mich für einen Anschluss Österreichs einzusetzen, das tun nur solche Menschen, wie Cossiga, die unser Selbstbewusstsein nur aus Lektüren kennen.
    Nichtdestotrotz bin ich für eine Heimführung Südtirols, nichr "heim ins Reich", sondern in ein republikanisches Österreich, zusammen mit den Brüdern aus Nord- und Osttirol.
    Ich habe mit eigenen Augen gesehen, mit den Augen meiner Großeltern mitgefühlt, was der erzwungene Verlust der eigenen Identität bedeutet: es ist ein Kapitel in der Geschichte Europas, das bedauerlicherweise nie in die Schlagzeilen der Zeitungen erscheinen wird. Mein Großvater und sein Vater haben sich in Karfreit bekämpft und der Großopa hat die Situation nicht verkraftet und hat sich selbst unter tragischen Umständen umgebracht.
    Also, möchte ich anregen, dass sich Südtirol endlich mit einer Volksabstimmung über die eigene Zukunft äußern könne, in Triest werden sicherlich unsere aus politischen Gründen als Italiener getarnten Deutsche und Österreicher begrüßen, wenn man bei unseren Brüdern in Südtirol eine Entscheidung treffen wird, die wir gerne 1918 selbst getroffen hätten, uns aber verwehrt wurde.
    Ich respektiere das Verlangen der Österreicher nach einer eigenen Nationalität, möchte aber betonen, dass unsere Nationen historisch und kulturell verbunden sind und daher gut beraten wären, freundschaftiche Beziehungen miteinander zu unterhalten. In Triest sind sie sich spinnefeind und deswegen bekommen wir keine Unterstützung seitens der Regione.

    Büs de Tach, vun de Waterkant an de Alpen! Störtebeker grüßt Hofer, will ihn aber nicht vereinnahmen!

  4. #64
    Ashmael
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    With European Union and all, why do you care?

  5. #65
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    Citazione Originariamente Scritto da Mitteleuropeo Visualizza Messaggio
    * Ich verstehe ohne Weiteres die österreichische Auslegung des Begríffes "Deutschnational", sie ist in Deutschalnd nicht so scharf artikuliert.
    Heute sind Österreich und Deutschland, auch mentalitätsmäßig, zwei unterschiedliche Nationen, die auf unterschiedliche Kulturgeschichten zurückblicken. Es liegt mir fern, als bundesrepublikaner Deutscher, mich für einen Anschluss Österreichs einzusetzen, das tun nur solche Menschen, wie Cossiga, die unser Selbstbewusstsein nur aus Lektüren kennen.
    Nichtdestotrotz bin ich für eine Heimführung Südtirols, nichr "heim ins Reich", sondern in ein republikanisches Österreich, zusammen mit den Brüdern aus Nord- und Osttirol.
    Ich habe mit eigenen Augen gesehen, mit den Augen meiner Großeltern mitgefühlt, was der erzwungene Verlust der eigenen Identität bedeutet: es ist ein Kapitel in der Geschichte Europas, das bedauerlicherweise nie in die Schlagzeilen der Zeitungen erscheinen wird. Mein Großvater und sein Vater haben sich in Karfreit bekämpft und der Großopa hat die Situation nicht verkraftet und hat sich selbst unter tragischen Umständen umgebracht.
    Also, möchte ich anregen, dass sich Südtirol endlich mit einer Volksabstimmung über die eigene Zukunft äußern könne, in Triest werden sicherlich unsere aus politischen Gründen als Italiener getarnten Deutsche und Österreicher begrüßen, wenn man bei unseren Brüdern in Südtirol eine Entscheidung treffen wird, die wir gerne 1918 selbst getroffen hätten, uns aber verwehrt wurde.
    Ich respektiere das Verlangen der Österreicher nach einer eigenen Nationalität, möchte aber betonen, dass unsere Nationen historisch und kulturell verbunden sind und daher gut beraten wären, freundschaftiche Beziehungen miteinander zu unterhalten. In Triest sind sie sich spinnefeind und deswegen bekommen wir keine Unterstützung seitens der Regione.

    Büs de Tach, vun de Waterkant an de Alpen! Störtebeker grüßt Hofer, will ihn aber nicht vereinnahmen!
    Ob sich die zwei wohl verstanden hätten? Eine Nordtirolerin die mich in Kiel besuchte als ich dort studierte meinte, obwohl sie die Deutschen sonst nicht ausstehen könne, seien ihr die Norddeutschen sympathisch, weil sie (wohl aufgrund der rauhen Umwelt) den Tirolern ähnlich seien.
    Der Anschluss Südtirols an Tirol wird, fürchte ich, eine Wunschvorstellung bleiben, denn auch wenn ein Volksbegehren herbeigeführt werden könnte bezweifle ich, dass die Mehrheit sich für Österreich aussprechen würde. Das scheint auch die Meinung der SVP zu sein, die stattdessen die Strategie verfolgt, der Autonomenn Provinz immer mehr Kompetenzen zu sichern. Im Speziellen, wie erst vor kurzem wieder gefordert, zusätzlich zu den jetzigen Befugnissen auch die Steuerhochheit und die Sicherheit (sprich Polizei). Dann würde Südtirol defakto ein kleiner Freistaat. Inwiefern dieses Ziel realistischer als der Anschluss ist, kann ich nicht beurteilen.

  6. #66
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    Landesversammlung Union: 2 Resolutionen verabschiedet – Volksabstimmungsinitiativen gestartet

    Eine Resolution zur Unterstützung des Cossiga-Gesetzentwurfes für die Selbstbestimmung und eine Resolution gegen den Ausbau des Bozner Flugplatzes hat gestern die Landesversammlung der Union für Südtirol verabschiedet.
    Zudem wurde der Startschuss der Unterschriftensammlung für die von Unions-Funktionären eingeleiteten Volksabstimmungsinitiativen und Volksbegehren gegeben. Die Landesversammlung stand unter dem Motto: Zeit für Selbstbestimmung.
    Die Jugendbewegung der Union, die Junge Union sowie die UNIONs-Bezirke stellten im Rahmen der Landesversammlung ihre Aktivitäten vor.

    Landtagsabgeordnete Eva Klotz erläuterte den Selbstbestimmungsgesetzentwurf des früheren italienischen Staatspräsidenten Francesco Cossiga und rief auf, diesen voll zu unterstützen und die Sebstbestimmungsforderung voranzutreiben. Niemand könne einem Volk auf Dauer die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes verwehren, erklärte Klotz. In den nächsten Monaten seien eine Reihe von Sensibilisierungsmaßnahmen vorgesehen.

    Landtagsabgeordneter Andreas Pöder stellte die drei Volksabstimmungsanträge und das Volksbegehren der Union vor. Dabei geht es um den Vorrang der Einheimischen bei der Wohnbauförderung, Volksabstimmungen über Großprojekte und Maßnamen gegen die Zersiedelung und den Ausverkauf der Heimat. Weiters werden im Volksbegehren die Senkung von Landessteuern, Entlastungsmaßnahmen für die Familien und die Reduzierung der Politikergehälter gefordert. Die Unions-Bezirke- und Gemeinderäte nahmen gestern die Unterschriftenlisten entgegen, in den nächsten 3 Monaten müssen 13.000 Unterschriften gesammelt werden.

  7. #67
    Ashmael
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    Per me l'identità etnica è come l'incesto:avvolto su se stesso, ossessivo, e genera mostri.

  8. #68
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    Citazione Originariamente Scritto da Ashmael Visualizza Messaggio
    Per me l'identità etnica è come l'incesto:avvolto su se stesso, ossessivo, e genera mostri.
    Se l' identità etnica non conta, presumo non avresti niente in contrario se il Friuli fosse ceduto alla Slovenia, o la Liguria alla Francia. Sono d' accordo che il nazionalismo non è una forza necessariamente positiva. Ma anche l' opposto, cioè vivere in uno stato nazionale nel quale non ci si può identificare perchè di lingua e cultura diversa dalla propria è una situazione che alla lunga non è sostenibile, soprattutto se esiste una nazione di appartenenza al di là del confine.

  9. #69
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    Predefinito per Mitteleuropeo

    E' una falsità che venissero minati solo i tralicci.

    A Bolzano, la scuola dove studiavo (italiana, of course!), nell'anno scolastico 1963/64 è stata evacuata due volte: la bomba c'era.


    I quartieri italiani erano presidiati dall'esercito. Nei palazzi venivano depositate bombe che esplodevano causando feriti, più o meno gravi, anche tra le persone che si trovavano in quel momento a passare davanti all'edificio e che si trovavano investite da una pioggia di schegge e vetri delle finestre andati in frantumi. Ho due cicatrici su un braccio che me lo ricordano.

    Silvius Magnago, fine politico, ha sfruttato la situazione per ottenere tutele e privilegi per la popolazione di lingua tedesca, ma mai ha pubblicamente condiviso e giustificato l'irredentismo.

  10. #70
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    Citazione Originariamente Scritto da libert@ Visualizza Messaggio
    E' una falsità che venissero minati solo i tralicci.

    A Bolzano, la scuola dove studiavo (italiana, of course!), nell'anno scolastico 1963/64 è stata evacuata due volte: la bomba c'era.


    I quartieri italiani erano presidiati dall'esercito. Nei palazzi venivano depositate bombe che esplodevano causando feriti, più o meno gravi, anche tra le persone che si trovavano in quel momento a passare davanti all'edificio e che si trovavano investite da una pioggia di schegge e vetri delle finestre andati in frantumi. Ho due cicatrici su un braccio che me lo ricordano.

    Silvius Magnago, fine politico, ha sfruttato la situazione per ottenere tutele e privilegi per la popolazione di lingua tedesca, ma mai ha pubblicamente condiviso e giustificato l'irredentismo.
    Solo la prima serie di attentati (dal '56 al '61) compiuti dalla BAS di Sepp Kerschbaumer viene condivisa (anche se non ufficialmente) da una parte dei sudtirolesi. Le serie successive, molto più cruente, sono riconducibili almeno in parte sia a gruppi estremisti pangermanici provenienti dall' estero, che ai servizi segreti italiani. Ci fu cioè un' escalazione di violenza non riconducibile solamente ad elementi sudtirolesi (pur non negando la responsabilità di questi ultimi). Ma la radicalizzazione fu sicuramente anche una conseguenza dei metodi brutali usati dalle forze dell' ordine, violenze e torture che portarono alla morte di tre detenuti.
    I politici della SVP ovviamente si guardano bene dal giustificare gli atti di violenza successi in quegli anni, ma l' idea che senza quegli attentati il livello attuale d' autonomia non sarebbe stata raggiunto è molto comune anche tra di loro.

 

 
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