
Originariamente Scritto da
Mitteleuropeo
Ormai il dibattito sembra concentrarsi sull´alternativa, se dimezzare l´IVA sui beni di consumo o se ridurre genericamente le tasse: BZOE (ed eventualmente anche SPÖ) sono per un dimezzamento dell´IVA e ÖVP per una diminuzione delle tasse. Ora Faymann chiede che i diminuiti introiti fiscali siano investiti in infrastrutture e ricerca. Qui sta giocando una partita che potrebbe finire con BZÖ + SPÖ come coalizione, dato che i temi economici sono piu´ che dominanti (certamente piu´dei cartelli in sloveno).
Personalmente non riesco a capire questa fissazione sul costo della vita: se un austriaco va in Italia si rende subito conto che da lui la spesa costa il 20% meno, che le paghe sono del 30% superiori e che, se e´ imprenditore, la tassa sulle imprese e´ del 25%...
Comunque, Faymann si sta comportando da bravo populista. Certo, lo fanno anche gli altri, ma e´ sospetto che proprio un "signor nessuno" cerchi temi cosi´ sfacciati.
L´ SPÖ non mi e´ mai stata simpatica: ha sempre messo in primo piano figure derivate dai sindacati e non si e´ mai preoccupata di dare un´impronta originale alla politica. Vedasi Gabi Schaunig in Carinzia, che si attribuiva il merito di aver introdotto l´equivalente dell´ Art.18 (proibizione del licenziamento senza giusta causa), mentre chi lo aveva effettivamente proposto era stato Haider. Erano in coalizione, cosi´non e´ stato difficile confondere le acque. A seguire l´articolo su "Die Presse":
Faymann: "Ich sage kein Nulldefizit an"
14.09.2008 | 11

3 | (DiePresse.com)
Der schwächelnden Konjunktur will der SP-Spitzenkandidat Werner Faymann neben der Stärkung der Kaufkraft mit Investitionen in die Infrastruktur sowie in Forschung und Entwicklung zu Leibe rücken.
SP-Spitzenkandidat Werner Faymann weist den Vorwurf der ÖVP zurück, mit der Mehrwertsteuersenkung die Steuerreform zu gefährden. Er verweist darauf, dass die Volkspartei ursprünglich auch die höhere Familienbeihilfe und die Verlängerung der Hacklerregelung abgelehnt hat, nun aber dafür ist. "Zuerst schreit die ÖVP, der Staat geht zugrunde, dann kommt die öffentliche Diskussion, es gehen ihnen die Argumente aus und sie stimmen zu", sagt Faymann im Gespräch mit der APA. Eine Lohnsteuersenkung bereits 2009 hält er allerdings für unrealistisch und peilt nun 2010 als Termin für die Entlastung an.
Faymann sieht die Mehrwertsteuersenkung als Vorgriff auf die Steuerreform mit einem Gesamtvolumen von rund vier Mrd. Euro.
Das nach Umsetzung des "Fünf-Punkte-Programms" verbleibende Geld soll nun in die Lohnsteuersenkung investiert werden. Dass die Entlastung der Lohnsteuerzahler wie im SP-Wahlprogramm vorgesehen noch 2009 in Kraft treten kann, glaubt Faymann aber nicht mehr. Dafür sei die Zeit nach der Wahl zu knapp, so der SP-Chef: "Wenn es nicht gelingt bis zur Wahl, und das scheint ja wohl nicht mehr möglich zu sein, dann kann die Steuerreform gar nicht mehr vor 2010 sein."
Die Verantwortung dafür gibt Faymann der ÖVP: "An mir ist es ja nicht gescheitert, ich wollte den Sommer nutzen, um die Steuerreform auf den 1.1.2009 vorzuziehen. Aber ich bin ein realistischer Mensch: Wenn nach der Wahl eine Diskussion über die Steuerreform beginnt, dann wird sich der 1.1.2009 nicht mehr ausgehen."
Obwohl das BZÖ am Freitag vorerst gegen die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel gestimmt hat, ist der SP-Vorsitzende zuversichtlich, auch diesen Punkt am 24. September im Nationalrat beschließen zu können. "Da ist in der Diskussion noch nicht aller Tage Abend", betont Faymann - schließlich sei das BZÖ selbst in seinem Volksbegehren für die Halbierung der Mehrwertsteuer eingetreten. "Keinesfalls" kann er sich vorstellen, die orange Forderung nach einem Teuerungsausgleich zu unterstützen - dieses Geld werde für die Lohnsteuersenkung gebraucht.
An ein ausuferndes Budgetdefizit glaubt Faymann trotz Mehrwertsteuersenkung und Steuerreform nicht und betont, dass die von der SPÖ geplante Lohnsteuersenkung "nach heutigen Annahmen" mit einem Defizit von 0,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2010 möglich ist. Ob sich ein Nulldefizit in der kommenden Legislaturperiode ausgeht, will Faymann nicht beurteilen. "Ich sage kein Nulldefizit an, weil es ja auch bisher nicht erreicht wurde", so der SP-Chef - entscheidend sei, dass das Geld zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit, zur Stärkung der Wirtschaft und für staatliche Investitionen eingesetzt werde.
Nicht nachvollziehen kann Faymann die Warnung der ÖVP, mit der Mehrwertsteuersenkung den Spielraum für die Belebung der schwächelnden Konjunktur zu beschneiden. "Das ist ja Teil des Gegensteuerns", betont der Infrastrukturminister. Außerdem sei Finanzminister Wilhelm Molterer noch vor wenigen Monaten selbst für die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Medikamente, und zwar im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform. "Da hat er noch mitgetan, bei der Finanzierung der Krankenkassen, da waren wir knapp vor dem Abschluss", so Faymann.
Der schwächelnden Konjunktur will Faymann neben der Stärkung der Kaufkraft durch Mehrwert- und Lohnsteuersenkung mit Investitionen in die Infrastruktur sowie in Forschung und Entwicklung zu Leibe rücken. Konkret kann sich Faymann vorstellen, dass der Bund nach dem Vorbild der Wiener U-Bahn auch die Investitionen anderer Städte in die Regionalbahnen mitfinanziert. "Was für die Wiener gilt, das muss auch für die Linzer, die Salzburger, die Innsbrucker und andere Städte gelten", betont Faymann. Außerdem könne mit Investitionen in Regionalbahnen der CO2-Ausstoß reduziert werden. Im Bereich der Industrie sieht Faymann angesichts schon jetzt strenger Umweltauflagen wenig Spielraum für weiteren CO2-Abbau.
(APA)
Chi ci capisce qualcosa e´bravo: dice tutto ed il contrario di tutto, contraddicendo ad ogni pie´sospinto punti programmatici essenziali precedenti.
E´ troppo facile credere di vincere le elezioni promettendo di abbassare le tasse.